München, 27. April 2026 – Auf dem Rücken der Pferde erleben Gäste eine außergewöhnliche Reise – durch die argentinische Steppe, über blühende Wiesen in Frankreich bis hin zu den majestätischen Gebirgszügen der spanischen Sierras. Diese Erlebnisse sind mehr als nur eine Auszeit vom Alltag, sie stimmen auch mit den 12 Nachhaltigkeitsverpflichtungen von Relais & Châteaux überein – das Bewahren lokaler Gastfreundschaft, das Schützen vielfältiger Kulturformen und das Respektieren der Schönheit der Natur. Reisende können zehn besondere Unterkünfte entdecken, die die Kunst des Reitens mit Leidenschaft leben, weitergeben und authentisch zugänglich machen.
Pure reiterliche Eleganz
Relais & Chateaux Hardenberg Burghotel, Nörten-Hardenberg, Deutschland
Reiten ist auf diesem Anwesen weit mehr als nur eine Freizeitbeschäftigung: Die edlen Tiere verkörpern eine Lebensart, die tief in der Geschichte des Ortes verwurzelt ist. In Niedersachsen bieten weite Wiesen und hügelige Wälder das ideale Terrain für Ausritte. Im Schatten der romantischen Ruine von Schloss Hardenberg lädt das Hardenberg Burghotel seine Gäste ein, in die Welt des Reitsports einzutauchen, deren Mittelpunkt ein Gestüt und eine jahrhundertealte Zuchttradition bilden. Ob bei individuell gestalteten Reitstunden, Dressurtrainings, Ausritten durch die Natur oder bei den eher technischen Aspekten des Trainings – jedes Erlebnis ist auf den Respekt vor Pferd und Reiter ausgerichtet. Sowohl neugierige Anfänger als auch erfahrene Reiter werden von aufmerksamen Profis betreut, die dieselbe Leidenschaft für den Reitsport teilen. Vor dem Hintergrund des aristokratischen Erbes des Anwesens und inmitten dieser unberührten Natur fühlt sich die Präzision des Reitens wie eine Zeitreise an.
Der Gaucho-Weg
Relais & Chateaux El Colibri, Santa Catalina, Argentinien
El Colibrí scheint wie aus einer anderen Zeit. Die Besitzer Stephanie und Raoul Fenestraz haben die Estancia in ein Refugium verwandelt, das zugleich Heimat für Gauchos, ein Poloteam und eine Herde (span.: Tropilla) einheimischer Criollo-Pferde ist. Es ist ihnen gelungen, europäische Gastfreundschaft mit der Seele dieses Ortes (lat.: Genius Loci) zu verbinden. Mit „Horse Paradise“ bietet die Estancia ein authentisches Gaucho-Erlebnis: bis zu sechs Stunden täglich im Sattel, angepasst an den Rhythmus der Region. Im El Colibrí, nur 45 Minuten von Córdoba entfernt, gleicht kein Tag dem anderen. An einem Morgen reiten die Gäste durch die weite Steppe, am nächsten genießen sie vor einem Polospiel einen Mate, der die Sinne schärft. Mit dem Wind im Rücken und im Sattel eines Criollos, durch Argentiniens endlose Weiten getragen, fühlt sich der Weg des Gauchos nicht mehr wie eine bloße Entscheidung, sondern vielmehr wie eine Bestimmung an.
Wo Mensch, Tier und Natur im Einklang leben
Relais & Chateaux Finca la Donaira, Montecorto, Spanien
Auf der Finca La Donaira ist der Umgang mit Pferden weit mehr als eine Aktivität, er ist Teil einer Lebensphilosophie. Sie ist geprägt von Zeit, Tradition und tiefem Respekt für die Lusitano-Pferde des Gestüts. Das Zucht- und Trainingsprogramm verbindet klassische Reitkunst mit modernem Wissen über Pferdeverhalten. Im Mittelpunkt steht ein sanfter Ansatz, der auf Vertrauen und Zusammenarbeit basiert. So entsteht ein Gleichgewicht zwischen körperlicher Stärke und innerer Ruhe. Gäste können diese Philosophie in individuell abgestimmten Kursen selbst erleben, ganz gleich, ob sie sicher galoppieren oder zum ersten Mal im Sattel sitzen. Ziel ist es, eine echte Verbindung zwischen Mensch und Pferd aufzubauen: durch Zuhören, Geduld und Beständigkeit im Umgang mit dem Tier. Eingebettet in die geschützte Landschaft Andalusiens ist La Donaira ein besonderer Ort, an dem Menschen und Pferde im Einklang leben und jede Begegnung die Wertschätzung für die Natur spürbar macht.
Zarte Wesen
Relais & Chateaux Le Domaine de la Klauss, Montenach, Frankreich
Obwohl Mathilde Keff einen Teil ihrer Kindheit im Sattel verbracht hatte, hatte sie als Erwachsene nicht mehr die Zeit, die sie sich gewünscht hätte, um mit den Tieren in Kontakt zu bleiben. Bis ihr Alexandre, ihr Ehemann und Besitzer von „Le Domaine de la Klauss“, ein Pferd schenkte. Seitdem sind sieben Iberer in der Herde. Erfahrene Reiter können mit Mathilde durch uralte Wälder galoppieren, doch sie heißt auch Anfänger in ihrer Gruppe willkommen. Zusammen mit einem Pferdetrainer hat sie zudem einige Erlebnisse für Gäste zusammengestellt, die von Stressbewältigung über emotionale Kontrolle bis hin zur Verbesserung von Kommunikation und Führungsqualitäten reichen. Gäste können sich im Malen versuchen und beispielsweise die Landschaft Lothringens festhalten, während ein Pferd ruhig an ihrer Seite steht oder sie beim Frühstück die besondere Nähe zu den sensiblen Tieren spüren. Hier geht das Leben angenehm im Schritt.
Ein Leben im Sattel
Relais & Chateaux Il Bottaccio, Montignoso, Italien
Am Monte Brugiana, am Fuße der Apuanischen Alpen (nördlich von Pisa), sind Pferde nicht nur Reisebegleiter, sondern lebendige Verbindung zwischen dem Land und seinen Menschen. Diese Philosophie steht im Einklang mit Il Bottaccio, welches eine enge Beziehung zu einem nur 20 Minuten entfernten lokalen Reitstall pflegt. Hier teilt Paolo Monteleone, Extrem-Sportlehrer und erfahrener Reiseführer, der Europa zu Pferd bereist hat, sein Fachwissen mit Liebhabern der Pferdewelt und führt sie auf Ausritte, die eine ganz neue Perspektive auf die Landschaft bieten. Ob für erste Reitstunden oder längere Ausritte, für Anfänger und erfahrene Reiter: die Wege der Apuanischen Alpen und des Nationalparks Toskanisch-Emilianischer Apennin warten darauf, erkundet zu werden.
Ein Tanz zwischen Mensch und Pferd
Relais & Chateaux La Bamba de Areco, San Antonio de Areco, Argentinien
La Bamba de Areco wurde zum Polo-Gestüt an, als die Besitzer nach einem Standort für ihr Polo-Team suchten, aber „lassen Sie sich nicht täuschen, das hier ist kein Country Club“, lacht Maître de maison Guillermo Savino. Nur einen Nachmittagsritt vom Geburtsort der Gaucho-Tradition, San Antonio de Areco, entfernt, zeigt sich auf La Bamba de Areco der Charakter des Ortes in allen Details – vom Personal bis zur Speisekarte. Und niemand verkörpert dies so sehr wie der Chefgaucho Martin Tatta. Er wurde auf der Estancia geboren und fest mit diesem Ort verbunden. Niemand hat Martin beigebracht, wie man mit Pferden spricht, doch jeden Nachmittag können die Gäste diese Darbietung der „Doma India“, wie sie hier genannt wird, miterleben. Doma India erinnert an einen stillen Dialog, an einen Tanz zwischen Mensch und Pferd. La Bambas Argentinien zu Pferd zu entdecken bedeutet, tief in sein Herz einzutauchen, ob im Galopp über weite Steppen oder entlang des Areco-Flusses.
Im Herzen des französischen Polosports
Relais & Chateaux Auberge du Jeu de Paume, Chantilly, Frankreich
Nur einen Steinwurf von der Auberge du Jeu de Paume entfernt liegt der Polo-Club Chantilly, das pulsierende Herz der Region. Als führendes Polo-Zentrum Westeuropas beherbergt es fast 1400 Pferde und richtet pro Saison bis zu 500 Spiele aus. Auf dem Spielfeld zählt jeder Zug: Reiter und Pferd folgen dem Rhythmus der Schläge und wirken dabei wie eine Einheit– eine atemberaubende Choreografie, die Geschwindigkeit und Präzision vereint. Die Poloschule des Clubs bringt künftigen Spielern die technischen Grundlagen und die Begeisterung für den Sport näher. Einführungskurse und Trainingsprogramme werden das ganze Jahr über angeboten. Gäste der Auberge du Jeu de Paume können diese Welt dank der engen Beziehungen zum Club hautnah erleben: man kann Spiele besuchen, Reiter treffen und die bemerkenswerte Verbundenheit zwischen Pferd und Reiter kennenlernen.
Mit heiligen Pferden
Relais & Chateaux Le Nuku Hiva by Pearl Resort, Taiohae, Französisch-Polynesien
Auf den Marquesa-Inseln nehmen Pferde einen besonderen Platz in der lokalen Kultur ein. Sie wurden vor Jahrhunderten auf die Insel gebracht und leben heute halbwild und zurückgezogen in den Bergen. Dennoch entwickeln sie eine ungewöhnlich starke Bindung zu den Reitern der Marquesas, die sie nach generationenübergreifenden Traditionen zähmen und trainieren. Auf der Insel Nuku Hiva können Gäste die spektakulären Landschaften im Sattel mit lokalen Reiseführern erkunden. Die Wege schlängeln sich entlang vulkanischer Bergrücken, durch üppige Täler und über Hochebenen mit Blick auf den Pazifik. Reiter können Wälder entdecken, in denen einheimische Farne wachsen, an Stränden entlang reiten, die mit Kokospalmen umgeben sind oder von schwindelerregenden Klippen aus auf den Ozean blicken. Dies ist ein einzigartiger Weg, die wilden Landschaften und die lebendige Kultur der Marquesas zu erleben.
Royaler Rennsport
Relais & Chateaux Cashel Palace, Cashel, Irland
Das Cashel Palace lädt Gäste ein, in die Welt zweier bedeutender Pferdezuchtbetriebe einzutauchen, die die Geschichte des modernen Vollblutrennsports mitgeprägt haben. Der Tag beginnt bei Ballydoyle Racing, wo eine atemberaubende Aussicht, makellos gepflegte Trainingsbahnen und ein renommiertes Pferdetherapiezentrum einen exklusiven Einblick in das Reich des Champion-Trainers Aidan O’Brien bieten. Die Tour führt weiter nach Fethard, bekannt als die Heimat der irischen Pferdezucht. Am Nachmittag durchschreiten die Gäste dann die geschichtsträchtigen Tore von Coolmore Stud für eine Führung durch das Anwesen. Dabei sieht man berühmte Hengste aus nächster Nähe und besucht das sonst nicht zugängliche Legacy Museum, das die Geschichte der Vollblutzucht erzählt. Begleitet vom Equine Concierge des Cashel Palace genießen Teilnehmer dieser Reit-Exkursion privilegierten Zugang zu Orten, die sonst für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind und erhalten so einen exklusiven Einblick in das Engagement, das Fachwissen und die Tradition der irischen Rennpferdezucht.
Ein Gestüt von Champions
Relais & Chateaux Domaine de Rymska & Spa, Saint-Jean-de-Trézy, Frankreich
Auf der Domaine de Rymska sind Pferde nicht nur Teil der Landschaft, sondern stehen im Mittelpunkt der Geschichte des Anwesens. Alles begann mit Rymska, einem dort geborenen Fohlen, das später in Frankreich und den Vereinigten Staaten zum Champion-Rennpferd aufstieg und das anschließend dem Anwesen seinen Namen gab. Hier hat Besitzer und Hausherr Eric Feurtet ein Vollblut-Zuchtprogramm ins Leben gerufen: Rund 20 Zuchtstuten leben auf weitläufigen, unberührten Wiesen. Er lädt Gäste ein, die Abläufe dieser anspruchsvollen Welt kennen zu lernen, einschließlich der täglichen Rituale, der Zuchttechniken und der Weitergabe seines einzigartigen Fachwissens über Pferde. Während der Führung lernt man die Bewegungen der Pferde zu deuten, den Lebensrhythmus auf dem Hof zu verstehen und die Pferde auf ihren Weiden zu beobachten. Man taucht ein in eine einfache und authentische Lebensweise, nah an der Natur, wo die Tiere untrennbar mit der Harmonie des Ortes verbunden sind und die Gäste dazu einladen, einen Moment innezuhalten.
Über Relais & Châteaux
Relais & Châteaux ist ein einzigartiger, weltweiter Zusammenschluss von 580 unabhängigen Hotels und Restaurants, die durch authentische Werte verbunden sind und sich für Gastfreundschaft auf höchstem Niveau einsetzen. Die 1954 in Frankreich gegründete Vereinigung ist heute in 65 Ländern vertreten und zelebriert die für die jeweilige Region typische Art de Vivre. Unter der Führung von engagierten Hoteliers, Küchenchefs und Gastronomen ist jedes Haus tief in seiner Region verwurzelt, bewahrt sein kulturelles, kulinarisches und ökologisches Erbe und arbeitet eng mit lokalen Handwerksbetrieben zusammen. Viele dieser Häuser werden von Familien geführt, die ihr Savoir-Faire seit Generationen weitergeben. Damit verkörpert Relais & Châteaux ein lebendiges Erbe unvergesslicher Reiseerlebnisse im Einklang mit allem Leben auf der Erde. Weitere Informationen unter www.relaischateaux.com.
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