München / Evolène 14. Juli 2026 – Im Walliser Bergdorf Evolène entsteht mit Le Rucher d’Evolène ein Hotelprojekt, das nicht an einem einzelnen Gebäude verankert ist, sondern dem Prinzip eines Heritage Albergo Diffuso folgt und sich über das gesamte Dorf verteilt. Historische Raccards und Dorfhäuser werden behutsam restauriert und Stück für Stück in das Projekt Le Rucher d´Evolène integriert. Ergänzt wird Le Rucher durch ein Boutiquehotel im Dorfzentrum, das am 21. August 2026 eröffnet. In den kommenden Jahren werden weitere Häuser transformiert und es entstehen eine Brasserie sowie ein Berghotel mit 25 Zimmern. Weitere Informationen unter www.rucher.com.
Le Rucher d‘Evolène
Die Grundlage bilden ehemalige Chalets und Raccards, von denen viele mehrere Jahrhunderte alt sind. Dazu gehören unter anderem Le For de Blatt (1443), Chez Catherine & Joseph (1595), Chez Madeleine (1634) und Chez Berthe (1757). Diese wurden mit viel Fingerspitzengefühl und Respekt vor ihrer Vergangenheit restauriert und weiterentwickelt und verbinden heute historischen Bestand mit zeitgenössischem, zurückhaltendem Luxus. Sichtbare Holzbalken, Steinstrukturen, alte Türen, Inschriften und Alltagsobjekte bleiben erhalten und machen die Geschichte des Ortes weiterhin lesbar. Dabei kommen regionale Materialien wie Lärchenholz, Naturstein und Schiefer zum Einsatz, verarbeitet in enger Zusammenarbeit mit Handwerkern aus dem Val d’Hérens.
Die zeitgenössischen Eingriffe bleiben bewusst zurückhaltend. Zeitgemäßer Komfort – darunter Fußbodenheizung, hochwertige Betten und Wellnessangebote – fügt sich in die historische Bausubstanz ein, ohne deren Charakter zu überlagern. Das Interior folgt demselben Ansatz: Historisches Holz, bemalte Schränke, Truhen und handwerkliche Objekte bleiben erhalten und werden durch Objekte mit Bezügen zur alpinen Landschaft und zum regionalen Handwerk ergänzt.
Für die Restaurierung und Weiterentwicklung wurde unter der Leitung von CEO Steven Jacob ein Team aus internationalen und regionalen Experten zusammengestellt. Die Architekturbüros Tamaris sowie Alp’Architecture zeichnen für das Design verantwortlich. Das Studio Géraldine Dohogne, das bereits das Interieur und den Stil der Zannier-Hotels prägte, entwirft die Brasserie La Pension, während Studio C&C die integrierten Kunstwerke beisteuert.
Das gemeinsame Ziel: historische Gebäude zu erhalten und die alpine Lebensart des Dorfes sowie seine lokale Sprache, sein Handwerk und sein kulturelles Wissen zu bewahren. Le Rucher d‘Evolène versteht sich als Alternative zum Massentourismus und setzt auf eine Form der Gastfreundschaft, die sich in die bestehenden Dorfstrukturen einfügt und diese langfristig stärkt.
Le Central und die Entwicklung des Projekts
Im Zentrum des Dorfes entsteht mit Le Central ein edles Boutiquehotel mit sieben Zimmern, das am 21. August 2026 eröffnet. Ergänzt wird es durch einen Garten, eine Honesty Bar, einen Skiraum und das Olèïnna Spa.
In den kommenden Jahren wächst das Projekt schrittweise weiter: mit zusätzlichen Häusern im Dorf, der öffentlich zugänglichen Brasserie La Pension, dem Kultur- und Begegnungsraum Le For de Blatt im historischen Gebäude von 1443 sowie La Maison Jaune, ein kleiner Sportshop mit zwei Gästezimmern. Diese Orte sind bewusst nicht nur für Gäste gedacht, sondern als Teil des Dorflebens konzipiert. Für 2028 ist zudem die Eröffnung des Berghotels L’Hermitage mit 25 Zimmern vorgesehen.
Das Konzept basiert auf drei Leitgedanken: dem Erhalt des kulturellen Erbes, einer bewusst entschleunigten Form der Gastfreundschaft und der unmittelbaren Verbindung zur alpinen Landschaft. Dabei versteht sich das Projekt als Alternative zu Massentourismus und setzt auf eine Form der Gastfreundschaft, die sich in bestehende Dorfstrukturen einfügt und diese langfristig stärkt.
Olèïnna Spa – Wasser, Stein und Ruhe
Das Olèïnna Spa ist von der glazialen Quelle in Evolène sowie von der historischen Nutzung der dortigen Thermalgewässer inspiriert. Als alpine Grotte gestaltet, verbindet das Spa rohen Stein, gedämpftes Licht und Wasser als zentrales Gestaltungselement. Licht und Klang sind bewusst reduziert und begleiten den Aufenthalt in zurückhaltender Form. Das Spa umfasst einen Jacuzzi, eine Sauna, einen Zen-Raum sowie einen separaten Behandlungsraum. Angeboten werden Massagen und Körperbehandlungen, die auf Entspannung und Regeneration nach einem Aufenthalt in den Bergen ausgerichtet sind.
Evolène und das Val d’Hérens als Erfahrungsraum
Le Rucher d’Evolène liegt im Walliser Bergdorf Evolène im Val d’Hérens, umgeben von einer hochalpinen Landschaft aus Wäldern, Gletschern, traditionellen den und alten Wegen. Über dem Tal erhebt sich Dent Blanche, ein prägender Gipfel der Region. Die Umgebung ist nicht inszeniert, sondern ein gewachsener Lebensraum, der sich in allen Jahreszeiten direkt erschließt. Im Sommer reicht das Spektrum von Wanderungen und alpinen Pfaden über Klettersteige, Reitausflüge und Paragliding bis hin zu mehrtägigen Hochgebirgstouren, etwa einer Expedition auf die Dent Blanche im Stil klassischer alpiner Besteigungen. Im Winter wird die Landschaft zum Raum für Skitouren, Schneeschuhwanderungen und stille Wege durch Schnee und Fels. Ergänzt wird der Aufenthalt durch Besuche bei lokalen Produzenten, Einblicke in traditionelle Handwerksstrukturen, wie dem Atelier Métrailler, das traditionelle Webtechniken bewahrt, Begegnungen im Dorf sowie Nächte unter klarem Sternenhimmel. Das Museum von Evolène vermittelt die Geschichte des Dorfes und seiner Bewohner.
Evolène ist kein Kulissenort, sondern ein gewachsenes Bergdorf mit eigener Sprache, Geschichte und Alltagskultur und Le Rucher d’Evolène ist Teil dieses bestehenden Lebensraums. Wege, Plätze und Gebäude bleiben offen zugänglich und Teil des täglichen Dorflebens. Begegnungen entstehen nicht inszeniert, sondern im Alltag zwischen Gästen, Bewohnern, Handwerkern und Produzenten.
segara Kommunikation® GmbH
Miriam Diaz-Holder
Harmatinger Straße 2
D-81377 München
Tel.: +49 (0) 89 – 552 797 60 – 19
Fax: +49 (0) 89 – 552 797 620
miriam@segara.de
www.segara.de