München / Teneriffa, 02. Juli 2026 – Hinter den Vulkanen, uralten Wäldern und von Lava geformten Küsten Teneriffas verbirgt sich eine ebenso reiche wie überraschende Geschichte: die des stolzen und faszinierenden Volkes der Guanchen, der ersten Bewohner Teneriffas. Wer bereit ist, über die Küstenlinie hinauszublicken, entdeckt eine Welt voller Mythen, Traditionen und lebendiger Kultur. Im Fünf-Sterne-Hotel Bahía del Duque an der Costa Adeje steht Kultur- und Geschichtsinteressierten ein Expertenteam mit großem Wissensschatz zur Seite, um Gästen die Historie der Atlantikinsel nahezubringen. Weitere Informationen unter www.thetaishotels.com/bahia-del-duque/.
Das Erbe der Guanchen: Teneriffas erste Zivilisation
Vor der Ankunft der europäischen Eroberer wurde Teneriffa von den Guanchen bewohnt. Die ältesten Funde dieser Besiedlung werden auf das 10. Jahrhundert v. Chr. datiert. Die genaue Herkunft dieses Volks wird bis heute erforscht, wobei die am weitesten verbreitete Theorie von Vorfahren aus dem nordafrikanischen Berbertum ausgeht. Ab dem 1. Jahrhundert v. Chr. bis zum 3. oder 4. Jahrhundert n. Chr. bestanden enge Beziehungen zwischen Teneriffa und dem Mittelmeerraum. Ab da geht man davon aus, dass die Guanchen isoliert von den Bewohnern der anderen Kanarischen Inseln und dem Festland lebten, wodurch sich in den rund tausend Jahren bis zur Wiederentdeckung durch die Europäer eine autarke Kultur entwickelte. Die Insel war in neun Königreiche, sogenannte Menceyatos, unterteilt. Die Lebensweise der Guanchen hat Teneriffa nachhaltig geprägt und ihr Vermächtnis ist noch heute an archäologischen Stätten, in Museen und entlang historischer Wegstrecken sichtbar. Die Guanchen hinterließen keine schriftlichen Aufzeichnungen, wohl aber deutliche Spuren ihres Daseins: in Felsgravuren, Bestattungsritualen sowie in mündlichen Überlieferungen.
Guayota und der Teide: Eine Legende aus Feuer
Zu den eindrucksvollsten Überlieferungen der guanchischen Kultur gehört die Legende von Guayota. Der Legende nach kündigte ein gewaltiges Naturereignis das Erscheinen des Dämons Guayota an, welcher Magec, den Gott des Lichts, entführte und die Welt in Dunkelheit stürzte. In ihrer Verzweiflung riefen die Guanchen ihren höchsten Gott Achamán an, der Guayota besiegte und ihn für alle Ewigkeit in das Innere des Vulkan Teide verbannte, wo er der Überlieferung zufolge bis heute verweilt. Als UNESCO-Welterbe und höchster Berg Spaniens ist der Teide jedoch weit mehr als ein geologisches Wunder, denn mit diesem Mythos wurde ihm eine außergewöhnliche symbolische und spirituelle Bedeutung zuteil. Das Bahía del Duque Concierge Club House organisiert private, geführte Ausflüge in den Teide-Nationalpark, die individuell auf die Wünsche der Gäste sowie auf unterschiedliche Fitness- und Schwierigkeitsstufen abgestimmt werden.
Eine Sprache, die nie ganz verschwand
Die kastilische Eroberung Teneriffas zwischen 1494 und 1496 bedeutete das Ende der gesprochenen guanchischen Sprache. Geblieben sind Spuren im kanarischen Spanisch – so beispielsweise in Ortsnamen, die an ihre ursprünglichen Bewohner erinnern, ebenso wie in Wörtern des täglichen Sprachgebrauchs. Begriffe wie „baifo“ (Zicklein) oder „gánigo“ (Tongefäß) werden auch heute noch verwendet. Selbst die Bezeichnung „Guanche“, die ursprünglich ausschließlich die Bewohner Teneriffas bezeichnete, wurde später zum Sammelbegriff für die vorspanischen Kulturen des gesamten Archipels.
Guanchische Traditionen, die bis heute fortleben
Wenn auch die guanchische Gesellschaft in ihrer ursprünglichen Gestalt mit der kastilischen Eroberung zerfiel, überdauerten viele kulturelle Elemente und festigten sich in Traditionen, die bis heute auf den Kanaren gelebt werden. So zählt zum Beispiel Gofio – Mehl aus geröstetem Getreide und Grundnahrungsmittel der vorspanischen Bevölkerung – ist heute ein grundlegender Bestandteil der kanarischen Küche. Gäste des Bahía del Duque können moderne Interpretationen dieses Gerichtes im Rahmen des kulinarischen Angebots des Hotels kennenlernen. Jedes Jahr am 30. Mai rückt der Tag der Kanarischen Inseln diese Traditionen besonders in den Mittelpunkt. Feste und kulturelle Veranstaltungen auf allen acht Inseln würdigen ein kulturelles Erbe, das weit vor den Einfluss des europäischen Festlandes zurückreicht. Für Gäste des Bahía del Duque bietet sich rund um dieses Datum die seltene Gelegenheit, die ganz ursprüngliche Seite Teneriffas hautnah zu erleben.
Orte, an denen die Geschichte der Guanchen lebendig wird
Einen besonders faszinierenden Einblick in die bewegte Geschichte Teneriffas bietet das Museo de Naturaleza y Arqueología (MUNA) in Santa Cruz de Tenerife, das eine bedeutende Sammlung guanchischer Mumien und archäologischer Artefakte beherbergt. Ebenso eindrucksvoll ist die Cueva del Viento bei Icod de los Vinos: Die längste vulkanische Lavaröhre Europas ist ein bedeutender historischer Fundort von Alltagswerkzeug der Guanchen. Auch der Anaga Rural Park eröffnet spannende Einblicke in Teneriffas Ursprünge. Das UNESCO-Biosphärenreservat begeistert mit uralten Lorbeerwäldern, dramatischen Landschaften und mystischen Wanderwegen. In einer der ältesten Siedlungen der Insel, dem Dorf Taganana, sind bis heute Spuren der ursprünglichen Inselkultur erkennbar. Das Concierge Club House organisiert auch zu diesen Zielen individuelle Touren.
Über Bahía del Duque
Das Luxusresort Bahía del Duque gilt nicht nur auf Teneriffa als erste Adresse für anspruchsvolle Gäste, sondern ist als Mitglied der Leading Hotels of the World auch international äußerst renommiert. Inmitten eines weitläufigen botanischen Gartens gelegen und im Kolonialstil des frühen 19. Jahrhunderts erbaut, bietet das direkt am Meer gelegene Resort für unterschiedlichste Zielgruppen die perfekten Urlaubsrefugien. Das vom spanischen Architekten Andrés Piñeiro gestaltete Resort vereint die Raffinesse seiner Hauptzimmer mit seinen beiden exklusivsten Bereichen: Casas Ducales, inspiriert von den ikonischen Gebäuden „Palacete Martí Dehesa“ und „Casa Maffiotte“ in Santa Cruz de Tenerife, sowie 40 exklusive Villen, die mit Vulkangestein erbaut wurden. Gourmet? Golfer? Naturliebhaber? Im Bahía del Duque werden viele Urlaubswünsche erfüllt – von der Sterneküche über spanische Tapas bis hin zum Familienrestaurant oder dem Abschlag in dem im Hotel gelegenen 9-Loch-Pitch-&-Putt-Platz, vom Kitesurfen über Abendstunden in der Sternwarte bis hin zu ausgedehnten Wanderungen durch Lorbeerwälder oder die Mondlandschaft des Teide. Auf Spa-Liebhaber wartet das Bahía Wellness Retreat mit ganzheitlichen Wellbeing-Auszeiten. Dank einer Fläche von 70.000 Quadratmetern tropischer und subtropischer Vegetation herrscht in dem Resort ein eigenes Bioklima, in dem Palmen, Drachenbäume, indische Lorbeere, Ficus Canariensis, Jacarandas, Obstbäume, Kakteen und diverse europäische Pflanzen gedeihen. Das Bahía del Duque ist Teil der Managementgesellschaft The Tais Hotels & Villas, die eine exklusive Kollektion außergewöhnlicher Hotels mit viel Persönlichkeit und Charakter vereint.
Über The Tais Hotels & Villas
Maßgeschneiderter Service, einheimische Verbundenheit und Liebe bis zum kleinsten Detail – diese Grundpfeiler sind bei der sich in Familienbesitz befindenden Hotelgruppe The Tais Hotels & Villas fest in der Philosophie verankert. Die Eigentümerfamilie Zamorano blickt auf eine industrielle Geschichte zurück: Angefangen im Tabaksektor mit Fabriken und Lagern in Santa Cruz de Tenerife, waren sie seither maßgeblich an dem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aufschwung der Kanarischen Inseln beteiligt. Die einzigartigen Häuser der Gruppe bestechen mit ganz eigenem Charakter und passen sich gleichzeitig den Traditionen und der Kultur des Ortes an. Gesellschaftliches Engagement und Nachhaltigkeit sind außerdem Grundbestandteile der Unternehmenskultur, die durch soziale Projekte, nachhaltiges Management der natürlichen Ressourcen und durch gezielte Maßnahmen zur Verbesserung des Arbeitsklimas geprägt wird.
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