München, 11. Juni 2026 – Üppige Gärten, jahrtausendealte Wälder, seltene Pflanzenarten und Landschaften, die ganze Kulturen prägen: Rund um den Globus gibt es Orte, an denen die Natur weit mehr ist als eine Kulisse. Sie bestimmt das Leben vor Ort, erzählt Geschichten und schafft besondere Rückzugsräume. Ob zwischen den Palmenhainen Dubais, in den endemischen Gärten Kapstadts, auf den grünen Hängen Korfus oder in den Hochlagen des Himalaya Königreichs Bhutan – diese sieben Resorts und Destinationen laden dazu ein, die Vielfalt der Pflanzenwelt und ihre enge Verbindung zu Kultur, Geschichte und regionalen Traditionen zu entdecken.
Ellerman House: Endemischer Garten über dem Kap
Weltweit gibt es nur sechs sogenannte „Floral Kingdoms“ – und das kleinste von ihnen ist zugleich das artenreichste: die Capensis, auch Kapflora genannt. Eine beeindruckende Sammlung dieses botanischen Schatzes liegt verborgen hoch über dem Atlantik, im Garten des Ellerman House im Kapstädter Nobelviertel Bantry Bay. Paul Harris, Eigentümer dieses ikonischen Refugiums und großer Pflanzenliebhaber, legte gemeinsam mit einem Expertenteam in Anlehnung des bekannten Kirstenbosch National Botanic Garden einen endemischen Garten an, der sich über die dreistufig angelegte Terrasse erstreckt und ausschließlich heimischen Gewächsen eine Heimat schenkt. Zwischen schilfähnlichen Gräsern, Silberbaumgewächsen, Aloe und den duftenden Fynbos-Pflanzen ist ein lebendiger Rückzugsort für seltene Vögel und Insekten entstanden, die im urbanen Raum kaum noch Platz finden. Das Besondere: Ein Spaziergang durch den Garten verbindet Natur fließend mit Kultur. Zwischen der Farbenpracht aus Strelitzien und Löwenohren entdecken Gäste Skulpturen zeitgenössischer südafrikanischer Künstler aus der hoteleigenen Sammlung – der größten privaten Kunstkollektion des Landes. Zum Sonnenuntergang wird die Flora schließlich auch kulinarisch erlebbar: Der hauseigene „Botany Bay Gin“, destilliert aus den Kräutern des Gartens, fängt das Aroma des Kaps im Glas ein. Weitere Informationen unter www.ellerman.co.za, Bildmaterial finden Sie hier.
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One&Only Royal Mirage: Dubais grüne Oase
Natur und Dubai wirken im ersten Moment wie ein Widerspruch. Ein Stadtbild dominiert von Wüste und Wolkenkratzern und dennoch gibt es Orte, an denen Vegetation bewusst in die urbane Umgebung integriert ist. Direkt am Sandstrand vor Palm Jumeirah liegt das weitläufige Gartenrefugium des One&Only Royal Mirage, das vollständig mit recyceltem Wasser aus dem Resort bewässert wird. Auf rund 26 Hektar entfaltet sich hier eine Landschaft, die Luxus und Natur nicht trennt, sondern miteinander in Einklang bringt. Zwischen Palmenhainen und blühenden Wegen erstreckt sich ein lebendiger Rückzugsraum für Vögel und Schmetterlinge. Ein Farbenspiel aus leuchtender Bougainvillea und Hibiskus, warmen Gelb- und Orangetönen von sowie tiefem Blau von Scheinmohn und Borretsch bestimmt das Bild dieser Gartenwelt. Besonders die Frangipani setzt Akzente: tagsüber in zurückhaltendem weiß, entfaltet sie nachts ihren intensiven Duft und verleiht dem Garten eine stille, sinnliche Dimension. Dattel-, Manila- und Kokospalmen strukturieren die Anlage und schaffen Schattenräume. Inmitten dieses Grüns liegt ein Kräutergarten, der Funktion und Sinneswahrnehmungen verbindet: Thymian, Salbei und Co. wachsen hier nicht nur als botanische Vielfalt, sondern werden täglich von den Küchenchefs geerntet – ein Kreislauf von Garten und Genuss, der durch eigene Bienenstöcke mit Honigbienen ergänzt wird. Weitere Informationen unter www.oneandonlyresorts.com/de/royal-mirage , Bildmaterial finden Sie hier.
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Bahía del Duque: 70.000 Quadratmeter subtropischer Park – die grüne Schatzkammer Teneriffas
Das Bahía del Duque zählt nicht nur zu den renommiertesten Luxusresorts Teneriffas, sondern leistet mit seinen weitläufigen botanischen Gärten auch einen wertvollen Beitrag zur Biodiversität der Insel. Auf rund 70.000 Quadratmetern wachsen etwa 300 Pflanzenarten aus aller Welt. Von der Königinpalme aus Kuba über die Kentia-Palme von der Lord-Howe-Insel in Australien bis hin zu einheimischen Arten wie der Kanarischen Dattelpalme – all diese Pflanzen beherbergt das Resort im Kolonialstil an der Costa Adeje. Elena Arzola, Gärtnerin im Bahía del Duque, erklärt: „Unsere Gärten erfüllen eine doppelte Funktion: dekorativ und ökologisch. Sie verringern unseren CO₂-Fußabdruck, regulieren auf natürliche Weise Temperatur sowie Luftfeuchtigkeit und bieten zahlreichen Tierarten einen Lebensraum – ganz im Einklang mit unserem Engagement für den Erhalt der Biodiversität.“ Denn wo Flora, da auch Fauna: Zahlreiche Zugvögel machen hier Rast auf ihrer Reise und kleine Wildvögel, Enten und sogar der schwarze Schwan genießen das Territorium mit den zahlreichen Wasserflächen und weitläufigen Grünanlagen. Weitere Informationen unter www.thetaishotels.com/bahia-del-duque, Bildmaterial finden Sie hier.
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Lošinj Hotels & Villas: Heilsames Mikroklima aus Meerwasser, Pinienwald und wilden Kräutern
Einatmen, Ausatmen, Durchatmen: Die kroatische Insel Lošinj, auch als „Insel der Düfte“ bekannt, bietet nicht nur einem weitläufigen Pinienwald und über 1.000 Kräuterarten ein Zuhause – auch über 230 Heilpflanzen wie Lavendel, Mastix, Myrte oder Rosmarin sind dort in ihrer Wildform anzutreffen. Bereits im Jahr 1892 etablierte sich Lošinj als Luftkurort, an dem sich Aristokraten und Reisende trafen, um Kontakte zu knüpfen und im Kurhaus feinen Meerwassernebel und medizinische Aerosole zu inhalieren. Im Boutique Hotel Alhambra werden diese heilenden Traditionen im Cube Spa an der Inhalationsbar neu interpretiert. Inspiriert von der lokalen Flora werden Heilkräuteressenzen und ätherische Öle zur Aktivierung der Atemwege individuell zusammengestellt. Ergänzend tragen Signature-Anwendungen wie die „Aleppo Pine Immunity Massage“ oder „Herbs de Lošinj“ zum ganzheitlichen Wohlbefinden bei. Die Pinienwälder laden als duftende Schattenspender mit wohltuender Wirkung auf Körper und Geist zu ausgiebigen Spaziergängen entlang der Küste ein: freies Durchatmen inklusive. Weitere Informationen finden Sie unter www.losinj-hotels.com. Bildmaterial finden Sie hier.
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Gut Steinbach: Naturvielfalt der Chiemgauer Alpen
Gut Steinbach liegt eingebettet in die unberührte Landschaft der Chiemgauer Alpen – umgeben von klaren Bächen, glitzernden Seen, blühenden Almwiesen und dichten Wäldern. Der anerkannte Luftkurort Reit im Winkl ist für seine besonders reine Bergluft bekannt, während die umliegenden Seen sogar Trinkwasserqualität haben. In den Wäldern finden Rehe und Steinadler einen geschützten Lebensraum, auf den Almen prägen Enzian und Alpenrosen die Landschaft mit ihren leuchtenden Farben. Auch das Hochmoor Röthelmoos zählt zu den weitgehend naturbelassenen Gebieten der Chiemgauer Alpen und steht unter strengem Schutz. Die Wiesen der Region beeindrucken zudem durch ihre große Vielfalt an Blumen- und Pflanzenarten. Einen besonderen Einblick in diese alpine Natur bietet die Naturschule Reit im Winkl mit geführten Kräuterwanderungen. Dabei lernen Besucher heimische Pflanzen wie wilden Schnittlauch, Quendel und Bärwurz kennen und erfahren Wissenswertes über deren Bedeutung und Nutzung. Diese enge Verbindung zur Region spiegelt sich auch in der Küche von Gut Steinbach wider, wo regionale Kräuter verarbeitet werden, die teilweise direkt aus dem eigenen Garten stammen. So verbindet Gut Steinbach Naturerlebnis, regionale Kultur und kulinarische Tradition auf authentische Weise und macht den besonderen Charakter der Chiemgauer Alpen erlebbar. Weitere Informationen unter www.gutsteinbach.de, Bildmaterial finden Sie hier.
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Bhutan: Der Pilz, für den Familien in den Himalaya ziehen
Jedes Frühjahr beginnt im Hochland Bhutans eine besondere Zeit: die Cordyceps-Saison. Wochenlang verlassen ganze Familien ihre Dörfer und ziehen in Höhen von über 4.000 Metern, um nach einem der wertvollsten Naturprodukte der Welt zu suchen – einem seltenen Himalaya-Pilz, der in der Traditionellen Chinesischen Medizin seit Jahrhunderten geschätzt wird. Ihm werden unter anderem stärkende und vitalisierende Eigenschaften zugeschrieben, weshalb er bis heute als begehrte Naturressource gilt. Die Suche nach Cordyceps ist körperlich extrem fordernd. Gesammelt wird oberhalb der Baumgrenze, oft bei Schnee, eisigen Temperaturen und dünner Luft. Für viele abgelegene Bergdörfer bedeutet die Ernte jedoch die wichtigste Einnahmequelle des Jahres. Gleichzeitig erzählt die Cordyceps-Saison viel über das Leben im Himalaya: über Tradition, Entbehrung und die enge Verbindung zwischen Mensch und Natur. In Orten wie Laya prägt der Pilz ganze Lebensgeschichten – und wurde sogar zum Ausgangspunkt eines außergewöhnlichen Neuanfangs: Home Tale Laya, heute eines der „World’s Greatest Places 2026“ des TIME Magazins. Weitere Informationen unter www.bhutan.travel, Bildmaterial finden Sie hier.
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The Datai Langkawi: Tropische Pflanzen und Schmetterlingspfad im Regenwald
The Datai Langkawi an der nordwestlichen Spitze der gleichnamigen tropischen malaysischen Insel ist ein Ort voller Magie und Geheimnisse. Der 750 Hektar große und 20 Millionen Jahre alte Regenwald ist der Traum eines jeden Naturliebhabers und mit einer Fülle an Pflanzen und Wildtieren gesegnet. Zu dem üppigen Blattwerk der Mammutbäume rund um das Resort gesellen sich auf Augenhöhe auch einige nektarreiche Pflanzen wie Roter Knopfingwer, Katzenbart, Orangenraute oder Spinnenlilien, deren Blüten aufgrund ihrer Beschaffenheit besonders Schmetterlinge aus den Baumwipfeln locken und damit für eine natürliche Nahrungsumgebung sorgen. Auf dem angelegten Schmetterlingspfad können daher nicht nur tropische Pflanzen aus nächster Nähe, sondern auch zahlreiche farbenfrohen Falter beobachtet werden. Ein Team aus erfahrenen Naturforschern nimmt Gäste mit auf eine Reise des Lernens, Erforschens und Entdeckens. So ist beispielsweise das artenreiche Vorkommen von Schmetterlingen immer ein Indikator für ein gesundes Ökosystem, zu dem auch die vielseitigen Initiativen zum Schutz von Flora und Fauna der Stiftung The Datai Pledge beitragen. Weitere Infos unter www.thedatai.com ausgewähltes Bildmaterial finden Sie hier.
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Mandola Rosa, Olympische Riviera: griechisches Naturreservat und rosa Mandelblüte
Wenn im Frühjahr die ersten Mandelbäume zwischen den antiken Ruinen Olympias aufblühen, verwandelt sich die Landschaft des Westpeloponnes in ein zartrosa Blütenmeer. Diese „Mandola Rosa“ ist Namensgeberin des gleichnamigen Boutique-Hotels an der Olympischen Riviera. Die luxuriöse Residenz liegt eingebettet in ein weitläufiges, naturgeschütztes Areal aus Pinienwäldern und Sanddünen direkt am Meer. Die Strandvillen fügen sich in die geschützte Küstenflora aus Palmen, Olivenbäumen und Eukalyptus ein, die hier bis an den Sandstrand reicht. In unmittelbarer Nähe zum Resort grenzt der Nationalpark Kotychi-Strofylia mit dem größten Pinienwald Griechenlands, an einem der letzten Wälder am Mittelmeer, der sich bis an die Dünen erstreckt. Die hier vorkommenden Hydrotopen stehen unter strengem Schutz und sind Lebensraum für bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Der Peloponnes ist von starken landschaftlichen Kontrasten geprägt: Während vor dem Resort die flachen Dünen das Bild bestimmen, finden sich im bergigen Hinterland die Schluchten und Wasserfälle des Flusses Neda, die eine unberührte Bergwelt eröffnen. Das Mandola Rosa verbindet diese Naturkulisse mit der Geschichte der Region: die therapeutische Heilkraft der nahegelegenen, historischen Heilquellen von Kyllini wurde bereits vor 2.000 Jahren genutzt. Weitere Informationen unter www.grecotel.com/mandolarosa, Bildmaterial finden Sie hier.
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Ella Álkyna: Korfu – Griechenlands grünste Insel
Bekannt als die grünste der griechischen Insel, besticht Korfu insbesondere im Norden durch seine besonders vielfältige Vegetation. Im Vergleich zu vielen Inseln der Kykladen fällt auf Korfu deutlich mehr Niederschlag, was die Landschaft vielerorts üppiger erscheinen lässt. Besonders eindrucksvoll lässt sich die satte Landschaft bei Wanderungen im Pantokrator-Gebirge im Norden der Insel erkunden. Eine beliebte Route führt vom Bergdorf Old Perithia hinauf zum Gipfel des Pantokrators, dem höchsten Berg Korfus. Mit einer Länge von ca. acht Kilometern, knapp 600 Höhenmeter sowie einem teils anspruchsvollen Gelände, eignet sich diese Tour für erfahrene Wanderer. An den trockenen, kalkhaltigen Hängen und in den Macchia-Landschaften rund um den Gipfel wachsen zahlreiche mediterrane Kräuter wie Oregano, Salbei und Lavendel, sowie immergrüne Sträucher wie der Mastixstrauch oder die Steineiche. Diese Pflanzen bieten insbesondere in den Frühlings- und Sommermonaten vielen Insekten und Bestäubern ideale Lebensbedingungen. Doch nicht nur in der weitläufigen Natur von Korfu summt und brummt es: Es sind die direkt aufs Meer gerichteten Junior Suiten, die mit ihren Terrassen und Balkonen kleine Biotope für die Umwelt schaffen. Mit Agaven, Lavendel und Katzenminze ist nicht nur etwas für die Augen geboten, sondern die kleinen Bienen und Schmetterlinge, die man beim genauen Hinschauen erkennt, ergötzen sich an den Blumen mindestens genauso wie die Gäste am Wellenrauschauen, das sie bis ins Zimmer hören. Weitere Informationen finden Sie unter www.ellaresorts.com/de/korfu/alkyna-resort/ Bildmaterial hier.
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