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Bhutan: 4.000 Pferde. Eine Familie. Ein Neuanfang im Himalaya.

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Veröffentlicht: 30. April 2026

4.000 Pferde. Eine Familie. Ein Neuanfang im Himalaya.

Als eines der „World’s 100 Greatest Places 2026“ (TIME Magazin) zeigt der abgelegene Ort Laya in Bhutan die Zukunft des Reisens

München / Thimphu, 30. April 2026 – Was bedeutet es, einen Ort zu erreichen, zu dem es keine Straße gibt? Wenn jeder Balken, jedes Fenster, jede Dusche auf dem Rücken eines Pferdes in ein Dorf getragen werden muss, das auf über 3.800 Metern liegt – höher als viele Alpengipfel und ausschließlich zu Fuß, mit Packtieren oder per Hubschrauber erreichbar ist? In Laya, einem der abgelegensten Hochlanddörfer Bhutans, beginnt die Antwort mit einer ganz persönlichen Geschichte.

Hier lebt Passang Tenzin, ein Pferdeführer, dessen Leben lange von den Rhythmen der Berge bestimmt war: Tage und Wochen unterwegs mit Trekkinggruppen, Einkommen abhängig von Wetter, Saison und körperlicher Belastung. An seiner Seite: Seine Frau Passang Choki und ihre Tochter Tshering Om., aufwachsend zwischen Tradition und Veränderung. Was sie bauten, ist kein Hotel. Es ist eine bewusste Entscheidung. Vor fast zehn Jahren entstand aus zufälligen Begegnungen auf abgelegenen Trekkingpfaden eine Freundschaft zwischen der Familie und bhutanischen Reisenden. Gespräche am Feuer wurden zu Ideen, Ideen zu einer gemeinsamen Vision. Diese Vision trägt heute einen Namen: Home Tale Laya. Gebaut in über 3.800 Metern Höhe – mit rund 4.000 Pferdetransporten – ist es ein Ort, der nicht aus Investitionslogik entstand, sondern aus Vertrauen. Aus dem Wunsch, ein Leben neu zu definieren: weg von reiner Subsistenz, hin zu Stabilität, Würde und Sicherheit.

Der Wendepunkt: Wenn „Reichtum“ neu gedacht wird

Im Hochland Bhutans wurde Wohlstand traditionell in Vieh, Decken oder Vorräten gemessen. Für Passang Tenzin wurde Home Tale zum Anlass, dieses Verständnis grundlegend zu hinterfragen. Ein entscheidender Auslöser war eine kaum sichtbare, aber prägende Realität: Seine Frau Passang Choki leidet an Höhenkrankheit. In einer Region, in der das Leben erst auf über 3.800 Metern beginnt, wird daraus eine existentielle Belastung und eine gesundheitliche Herausforderung an einem Ort, der enorme körperliche Stärke verlangt und selbst alltägliche Aufgaben zu einem gesundheitlichen Risiko machen kann. Besonders während der Cordyceps-Saison im Mai und Juni, wenn Dorfbewohner in höhere Lagen aufbrechen, um oberhalb der Baumgrenze den Pilz – ein zentraler Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin – als wichtigste Einkommensquelle des Jahres zu sammeln, wird diese Gefahr spürbar. Die Berge, die das Leben prägen, werden so zugleich zu einer Belastungsprobe für Körper und Existenz.

Home Tale Laya wurde zur Antwort darauf: ein Ort mit fließendem Wasser, Wärme und Perspektive. Sechs Gründer schlossen sich zusammen, bündelten ihre Ersparnisse und errichteten eine Lodge mit nur vier Zimmern – nicht als kommerzielles Großprojekt, sondern als sichere und nachhaltige Lebensgrundlage. Bis vor Kurzem übernachteten Besucher in Laya – meist Trekkingreisende auf dem anspruchsvollen Snowman Trek oder Gäste des jährlichen Royal Highland Festival – in Zelten oder einfachen Homestays mit Außenbädern und begrenzter Wärme durch einen traditionellen Bukhari-Ofen.

Nun markiert Home Tale hier einen leisen, aber bedeutenden Wandel. Die vier Zimmer sind lichtdurchflutet und verbinden lokale Architektur mit durchdachten Details: Fensternischen mit Blick auf das Dorf und schneebedeckte Gipfel, eigene Badezimmer mit überraschend starkem Wasserdruck, blau pigmentierte Holzbalken, inspiriert von traditionellen Dzongs, sowie dekorative Bambushüte der Layap an den Steinwänden. Doch die eigentliche Besonderheit liegt woanders: in der Nähe zu einer Familie, die ihre Geschichte teilt. Im Zugang zu einer der abgelegensten Kulturen der Welt. In der Erfahrung eines Lebensrhythmus, der nicht inszeniert ist.

Globale Aufmerksamkeit für einen leisen Ort

Dass genau dieser Ansatz den Nerv der Zeit trifft, zeigt die internationale Anerkennung:
Home Tale Laya wurde vom TIME Magazin in die Liste der „World’s 100 Greatest Places to Stay 2026“ aufgenommen. Eine Auszeichnung, die nicht nur ein außergewöhnliches Reiseziel würdigt, sondern eine Idee: Gastfreundschaft, die lokal verankert ist und gleichzeitig neue Perspektiven schafft – für Einkommen, Sicherheit und Lebensqualität in einer der entlegensten Regionen Bhutans. Parallel zeichnen sich erste Veränderungen ab. „Zhiwaling Heritage“ plant gemeinsam mit „Yangphel Adventure“ zum nächsten „Royal Highland Festival“ die Errichtung von 16 geodätischen Zelten. Darüber hinaus ist bis 2027 ein dauerhaftes Hotel mit 16 Zimmern vorgesehen, entwickelt zusammen mit De-suung, dem königlichen Freiwilligenkorps. Home Tale Laya steht damit an einem entscheidenden Punkt: als stiller Ausgangspunkt eines Wandels, der weit über eine einzelne Lodge hinausgeht – und als Einladung, Reisen neu zu denken und selbst zu fühlen. Mehr Informationen zu Bhutan finden Sie unter www.bhutan.travel.

 

Über Bhutan

Das Königreich Bhutan war bis vor wenigen Jahren noch kaum bekannt, mittlerweile gilt das abgelegene Land als Traumziel für viele Reisenden. Gelegen am östlichen Rand des Himalayas, ist Bhutan etwa so groß Baden-Württemberg und teilt sich Landesgrenzen mit Tibet, Indien und China. Eine Reise dorthin verspricht eine vielfältige Mischung an Erlebnissen, von Bergen und Klöstern, über die reiche Artenvielfalt des Landes bis hin zur unberührten und oft stillen Natur. Insgesamt sechs 7.000er befinden sich in Bhutan, darunter auch der Gangkhar Puensum, der höchste unbestiegene Berg der Welt. In der Landessprache heißt das buddhistische Königreit „Land des Donnerdrachens“ und pflegt ganz bewusst seine Abgeschiedenheit und sein kulturelles Erbe. Zudem sind Nationalglück und Naturschutz fest in der Verfassung verankert. Genau dies macht Bhutan zu einem der faszinierendsten Reiseziele der Welt.

Über Bhutan Believe

Bhutan Believe ist die nationale Vision Bhutans, die eine Entwicklung und optimistische Haltung widerspiegelt, um den Stolz und die Begeisterung von Bürgern und Besuchern gleichermaßen zu wecken. Im Rahmen der neu gestalteten nationalen Identität hat Bhutan Strategien und Pläne für die Weiterentwicklung des Landes entwickelt – insbesondere dafür, wie man in nachhaltige Perspektiven für die jungen Menschen investieren kann. Bhutan Believe geht über die bloße Entwicklung einer neuen Identität hinaus und zielt darauf ab, die Kraft der Markenbildung zu nutzen, um Bhutan und die Geschichten, die es erzählen möchte, in die Welt zu tragen.

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