München / Dubai, 18. September 2025 – Inmitten der endlosen Sandlandschaft Dubais erhebt sich Bab Al Shams als Hommage an die Architekturtradition der arabischen Welt – und als Neuinterpretation für das 21. Jahrhundert. Helle, lehmfarbene Fassaden, Windtürme und von Wasser durchzogene Innenhöfe greifen Prinzipien traditioneller Wüstenarchitektur auf und transformieren die 16 zweigeschossigen Gebäude mit insgesamt 115 Zimmern und Suiten in eine zeitgenössische Formensprache mit einer natürlichen Klimatisierung, die Sonne, Wind und Schatten in Balance bringt.
Die Architektur folgt dabei den Prinzipien jahrhundertealter Wüstenbautraditionen: Dicke Wände speichern Kühle, kleine Fensteröffnungen reduzieren Sonneneinstrahlung, überdachte Passagen und Innenhöfe schaffen Schatten und Luftzirkulation. Die charakteristischen Windtürme leiten Frischluftströme in die Gebäude, Wasserflächen kühlen durch Verdunstung, Bäume spenden Schatten und schaffen Rückzugsorte. Kleine Durchgänge und überdachte Wege eröffnen dabei immer wieder überraschende Perspektiven und erzeugen eine räumliche Dramaturgie, die an orientalische Erzählungen erinnert – weniger Kulisse, mehr direktes Erleben.
Auch im Inneren setzt sich dieser Dialog fort: Räume, die von Stein, Holz, Antiquitäten und gewebten Textilien geprägt sind, spiegeln die Ruhe der Wüste wider. Anstelle dekorativer Überfrachtung dominieren zurückhaltende Farben und natürliche Texturen. Akzentuierungen entstehen durch gezielt gesetzte Farbkontraste – das tiefe Grün eines Olivenbaums oder die filigrane Ornamentik einer Laterne. Traditionelle Muster erscheinen in zeitgenössischer Reduktion und verankern das Resort zugleich in seiner kulturellen Herkunft.
Das Spa-Gebäude erweitert den architektonischen Anspruch in einen Raum für Erholung und Regeneration. Zwei Hammams, fünf Behandlungsräume, ein Fitnesscenter und ein Yoga-Deck bieten vielfältige Möglichkeiten zur Entspannung. Im Mittelpunkt stehen Anwendungen, die auf arabischen und marokkanischen Traditionen beruhen: Hammam-Zeremonien mit schwarzer Seife, Massagen mit Arganöl oder Kräuterbehandlungen. Architektur und Therapie greifen ineinander – die geometrischen Mosaike, warmen Materialien und gedämpften Lichtkonzepte schaffen eine Atmosphäre, die auf Ganzheitlichkeit und Ruhe ausgerichtet ist. Ein besonderes Highlight sind die maßgefertigten Mosaikfliesen, die rund 250 Quadratmeter im Hammam-Spa und Poolbereich bedecken. Mehr als 69.000 handgeschnittene Einzelstücke formen hier geometrische Muster, die traditionelle Motive in einer modernen Interpretation fortführen.
Auch die Landschaftsgestaltung greift lokale Bezüge auf: Neben Palmen prägen Ghaf Trees das Anwesen und seine Umgebung – eine einheimische Baumart, die als Nationalsymbol der Vereinigten Arabischen Emirate gilt. Kleine Wasserläufe und Wege erinnern an historische Falaj-Bewässerungssysteme und führen Gäste durch eine Umgebung, die eine Hommage an die Ruhe der Wüste ist.
Abseits des Hauptgebäudes inszenieren die Desert Pool Villen das Motiv der Wüstenoase neu. Mit klarer Geometrie, privaten Pools und bis zu 244 Quadratmetern Fläche sind sie Orte kontemplativer Abgeschiedenheit. Raumhohe Fenster rahmen den Horizont wie lebendige Gemälde, Oberlichter choreographieren das Wechselspiel von Sonne und Mond. Architektur wird hier zum Medium, das Landschaft nicht begrenzt, sondern erweitert.
Bab Al Shams bleibt damit mehr als ein Resort: Es ist ein architektonisches Narrativ, das Vergangenheit und Zukunft der arabischen Baukultur miteinander verwebt – und Gästen eine immersive Erfahrung zwischen kulturellem Erbe und moderner Gestaltung eröffnet.
Mehr Informationen finden Sie unter www.babalshams.com.
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