München, 06. Oktober 2026 – Weihnachten kann nach Tannennadeln und Plätzchenduft riechen – muss es aber nicht. Rund um den Globus zeigt sich das Fest von unterschiedlichen Seiten, mit Palmen statt Fichten, Meeresrauschen statt klirrender Kälte oder jahrhundertealten uns unbekannten Ritualen, die anderswo bis heute lebendig sind. segara stellt fünf Orte vor, an denen die Festtage ganz anders aussehen und gerade deshalb in Erinnerung bleiben.
Raffles Seychelles: Der Weihnachtsmann hebt ab
Rentiere haben auf Praslin frei: Im Raffles Seychelles landet Santa Claus am ersten Weihnachtsfeiertag kurzerhand mit dem Hubschrauber und steigt anschließend in einen roten Strandbuggy um, um seine Geschenke an die jüngsten Gäste zu verteilen. Auch sonst hat Weihnachten auf den Seychellen seinen ganz eigenen Insel-Twist. Den Weihnachtsbaum schmücken Gäste gemeinsam – bei tropischen Temperaturen und mit Blick auf den Indischen Ozean. Dabei wird aus klassischen Weihnachtsferien schnell eine Begegnung mit der kreolischen Inselwelt: Gemeinsam mit lokalen Künstlern entstehen aus Muscheln, Korallen und Treibholz Windspiele und Traumfänger, beim Rum-Tasting werden lokale Rumsorten getestet und bei der Beachparty kommt mit Curry Zourit, dem traditionellen Oktopus-Curry, kreolische Küche auf den Teller. Kinder gehen unterdessen auf Schatzsuche durch die Natur oder versuchen sich in kleinen Kochkursen. Und auch Heiligabend bleibt in Erinnerung: Gefeiert wird unter freiem Himmel mit Musik, bei einem festlichen Weihnachtsbuffet und dem Rauschen des Indischen Ozeans – bevor am nächsten Tag irgendwo über Praslin bereits Santas Hubschrauber zu hören ist. Weitere Informationen unter www.raffles.com.
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Sirru Fen Fushi – Private Resort Maldives: Fische am Baum
Das Riff am Baum! Auf Sirru Fen Fushi im nördlichen Shaviyani-Atoll steht wohl einer der außergewöhnlichsten Weihnachtbäume: Große und farbenprächtige Riff-Fische aus Holz ersetzen hier die klassische Christbaumkugel. Doch nicht nur der Baum ist inspiriert vom Indischen Ozean, sondern auch das gesamte Festtagsprogramm vom 22. Dezember bis 7. Januar. Ein Highlight ist beispielsweise das traditionelle Fischerfestmahl. Aber auch die Ankunft des Weihnachtsmannes bleibt in Erinnerung, wenn er mit seinem roten Schlitten am weißen Sandstrand die Geschenke überbringt. Danach übernehmen die „Piraten von Sirru“ das Kommando und laden zu einer Pool Party für die ganze Familie. Wer hingegen zum Jahreswechsel auf der Suche nach Ruhe und körperlicher Entspannung ist, begibt sich in die heilsamen Hände von Dr. Hetalkumar Doshi im Arufen Spa mit seinen holistischen Praktiken. So kann das neue Jahr mit weniger Ballast und stattdessen neuer Energie beginnen. Weitere Informationen unter www.sirrufenfushi.com/whats_on/the-constellations-of-moments.
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Bhutan: Winterglück und alte Traditionen im Land des Donnerdrachens
Weihnachtsbaum, Plätzchenduft und „Last Christmas“? In Bhutan sieht die Festzeit ganz anders aus – und ist mindestens genauso stimmungsvoll. Wenn im Dezember klare Winterluft über dem Himalaya liegt, stehen im buddhistisch geprägten Königreich statt klassischer Weihnachtsbräuche jahrhundertealte Traditionen, Gemeinschaft und farbenfrohe Feste im Mittelpunkt. Besonders schön ist Lomba, ein traditionelles Winter- und Neujahrsfest im Haa-Tal: Kinder ziehen von Haus zu Haus, tragen Lolay-Verse mit guten Wünschen für Glück, Gesundheit und Wohlstand vor und erhalten dafür kleine Gaben – fast ein bisschen wie Sternsingen auf Bhutanisch. In den Familien werden Hoentey, gefüllte Buchweizen-Dumplings, gemeinsam zubereitet und mit Freunden und Verwandten geteilt. Und auch zwischen den Jahren wird gefeiert: Vom 26. bis 28. Dezember 2026 bringt das Kishuthara Festival mit kunstvollen Textilien, traditionellem Webhandwerk und lokaler Kultur Farbe in die Winterzeit. Im Mittelpunkt steht Kishuthara, eine der aufwendigsten und kostbarsten Webtraditionen Bhutans, für die die Region Khoma besonders bekannt ist. Besucher können dabei nicht nur die außergewöhnlichen Stoffe entdecken, sondern auch den Weberinnen und Kunsthandwerkern begegnen und erfahren, welche Geschichten, Techniken und Traditionen hinter den kunstvollen Mustern stecken. Weihnachten wie zu Hause gibt es in Bhutan also nicht – dafür Festtage voller Begegnungen, gelebter Traditionen und Himalaya-Magie. Weitere Informationen unter bhutan.travel.
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COMO Point Yamu, Thailand: Zimt und Sternanis auf Phuket
Zimt, Sternanis und Korianderwurzel – das klingt durchaus nach Weihnachten. Nur erwartet man diese Aromen wohl eher kaum unter Palmen auf Phuket. Im COMO Point Yamu treffen an den Festtagen vertraute Weihnachtsnoten auf die Küche Südthailands: Beim Christmas Eve Grand Dinner steht etwa geschmorter Schweinebauch nach Phuket-Art mit Zimt, Sternanis und Korianderwurzel auf dem Menü, neben Massaman-Curry mit Entenkeule, Trauben, gerösteten Zwiebeln und Cashewkernen. Doch Weihnachten bedeutet auch in den Tropen vor allem eines: Zeit miteinander. Während die jüngeren Gäste am 24. Dezember beim PLAY by COMO-Programm Brownies verzieren und beim Christmas Dancing feiern, öffnet der Kids Club am ersten Weihnachtsfeiertag seine Türen ausdrücklich auch für die Eltern. Gemeinsam wird gespielt und gefeiert, bevor schließlich der Weihnachtsmann mit den Geschenken kommt – Quality Time für die ganze Familie. Wer gleich bis Silvester verlängert, erlebt COMO Point Yamu von seiner vielleicht spektakulärsten Seite: Das Resort thront an der Spitze des Cape Yamu mit weitem Blick über die Andamanensee, die vorgelagerten Inseln und die markanten Kalksteinfelsen der Phang-Nga-Bucht. Bei der New Year’s Eve Party am Infinitypool wird genau diese Kulisse zur großen Bühne für den Jahreswechsel. Weitere Informationen unter www.comohotels.com.
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Bab Al Shams, Dubai: Drei Datteln für … Weihnachtszauber in der Wüste
Wüste, Sterne, Kamele – in Bab Al Shams erinnert die Kulisse der Weihnachtszeit fast unweigerlich an jene Geschichte, mit der vor mehr als 2.000 Jahren alles begann. Statt durch verschneite Landschaften geht es hier auf dem Kamel durch die goldenen Dünen der Saih Al Salam Wüste. Besonders bei Sonnenuntergang, wenn der Sand beinahe minütlich seine Farbe wechselt, entfaltet die Wüste ihre ganz eigene Magie. Fernab der Shoppingmeilen Dubais bekommt dabei auch ein anderer Gedanke wieder mehr Raum: Weihnachten als gemeinsame Zeit. Bab Al Shams liegt wie eine grüne Oase zwischen den Dünen, mit Palmen, verwinkelten Innenhöfen und Feuerstellen. Familien entdecken von hier aus gemeinsam die Wüste und ihre Traditionen – beim Kamelausritt ebenso wie bei Begegnungen mit Falknern, die zeigen, welche Bedeutung die Falknerei seit Jahrhunderten für die Beduinenkultur hat und wie eng die Verbindung zwischen Mensch und Tier dabei ist. Die festliche Zeit beginnt im Bab Al Shams bereits am 5. Dezember mit dem Schmücken des großen Weihnachtsbaums bei Sonnenuntergang – inklusive Besuch von Santa Claus und arabischen Süßigkeiten wie Baklava und Maamoul, einem arabischen Grießgebäck, meist gefüllt mit Datteln, Nüssen oder Mandeln, für die Kinder. Und auch an den Weihnachtstagen bestimmt der Rhythmus der Wüste das Fest: Wenn die Sonne hinter den Dünen verschwindet und der Himmel sich mit Sternen füllt, kommen Familie und Freunde zum Festtagsdinner zusammen, begleitet von Musik und der nächtlichen Stille der Wüste. Weitere Informationen unter www.babalshams.com/festive.
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