München, 17. September 2026 – Wenn die Abende milder werden und sich die Blätter langsam verfärben, kündigt sich der Herbst an. Jetzt ist die Zeit einfach loszuwandern, neue Wege zu entdecken und die beeindruckendsten Bergwelten ganz in Ruhe und ohne die sommerliche Hitze zu genießen. Unsere zehn Wanderdestinationen führen zu besonderen Orten – dorthin, wo sich jetzt noch Höhenmeter sammeln lassen.
Myconian Collection: Zu Fuß durch den Spätsommer
Für alle, die Mykonos abseits der bekannten Beach Clubs und Hotspots erleben möchten, ist der Herbst eine gute Gelegenheit, die Insel zu Fuß zu entdecken. Pfade führen durch die karge Landschaft des Inselinneren, vorbei an Trockensteinmauern und kleinen Kapellen bis hinunter zur Küste. Eine Route führt vom traditionellen Dorf Ano Mera bis zum Fokos Beach im Norden und verbindet das ländliche Mykonos mit dem Meer. Auch der Profitis Ilias, der höchste Punkt der Insel, lässt sich zu Fuß erreichen; von hier reicht der Blick weit über Mykonos und die umliegenden Kykladen. Das Meer ist zu dieser Jahreszeit noch warm genug für eine Abkühlung nach der Wanderung, während die milderen Temperaturen längere Touren angenehmer machen. Nach einem langen Tag zu Fuß führt der Weg zurück in die Hotels der Myconian Collection und deren Restaurants – vom Fine Dining bis zur entspannten Taverne ist dabei für jeden Abend etwas anderes dabei. Weitere Informationen unter www.myconiancollection.gr.
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Le Rucher d‘Evolène: Dent Blanche und Lac Bleu
Le Rucher d’Evolène liegt im Walliser Bergdorf Evolène im Val d’Hérens in den Schweizer Alpen. Schon morgens begrüßt der Dent Blanche die Gäste bei einem Blick aus den rustikalen Holzfenstern des Hotels oder der Chalets, dessen markanter Gipfel stolze 4.357 Meter misst. Wer das Abenteuer sucht, kann sich auf eine mehrtägige Hochgebirgstour begeben und den Viertausender besteigen. Doch auch weniger erfahrene Bergfans können die Schweizer Alpen auf geführten Touren mit Stéphane, dem Bergführer des Hauses, entdecken. Route, Tempo und Schwierigkeitsgrad werden dabei individuell auf die Wünsche und die Kondition der Gäste abgestimmt. Der Weg führt über weitläufige Almwiesen, begleitet vom Läuten der Kuhglocken der dunkelbraun-schwarzen Hérens-Rinder, einer traditionellen Rasse aus dem Wallis. Unterwegs gibt es die Gelegenheit für ein ausgiebiges Picknick mit lokalen Produkten wie frischem Brot und würzigem Käse. Ein besonderes Highlight ist die Wanderung zum Lac Bleu. Der Gletschersee mit seinem glasklaren Wasser bietet nach einer anstrengenden Tour die perfekte Gelegenheit für eine erfrischende Abkühlung. Weitere Informationen unter www.rucher.com.
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Terra Saar Weinresort & Spa: Der Weg zum Wein
Vom neu eröffneten Terra Saar ist es nur ein kurzer Weg zur Saarburg. Dort geht es mit der Bergbahn hinauf zum Warsberg, dem Ausgangspunkt einer Wanderung durch die Weinberge. Von oben führt der Weg hinunter an die Saar, am Fluss entlang und weiter durch die Reben bis nach Ayl. Schieferhänge, Weinberge und kleine Waldstücke prägen die Strecke, dazwischen immer wieder der Blick auf die Flussschleifen der Saar. Wer dabei genauer hinschaut, entdeckt zwischen den Reben die kleinen Winzerhäuser, die seit dem 19. Jahrhundert zur Kulturlandschaft der Saar gehören. Sie haben auch bei Terra Saar ihren Platz gefunden: Die 20 Wingertshäuschen orientieren sich an den traditionellen Unterständen der Weinberge und greifen damit die regionale Weinbaukultur auf. Was liegt da näher, als die Wanderung mit einem Glas Wein zu verbinden? Terra Saar bietet dafür einen Weinwanderrucksack mit regionalen Produkten und ausgewählten Weinen, der zu einer Pause und einem Picknick mitten in den Reben einlädt. Weitere Informationen unter www.terra-saar.com.
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Bhutan: Das Königreich im Himalaya – wo Berge heilig sind
Grüne Täler, schneeweiße Berggipfel und unberührte Natur, soweit das Auge reicht – Bhutan liegt mitten im sagenumwobenen Himalaya und ist ein Paradies für Wanderer und Naturliebhaber. Insgesamt sechs 7.000er befinden sich in Bhutan, darunter auch der Gangkhar Puensum, der höchste unbestiegene Berg der Welt. Die Gegend zählt zu den schönsten Hochgebirgslandschaften weltweit und sorgt für spektakuläre Aussichten. In den Bergen Bhutans leben viele Bhutaner noch in Einklang mit der Natur und betreiben traditionelle Landwirtschaft und Viehzucht. Die kulturellen Traditionen, wie das Nomadentum und das Leben in abgelegenen Bergdörfern, sind tief in den Bergregionen verankert und tragen zur einzigartigen Kultur des Land des Glücks bei. Die Berge in Bhutan, insbesondere die höheren Gipfel, gelten im Land des Donnerdrachens als heilige Orte. Viele dieser Berge sind mit Gottheiten verbunden und werden als Wohnstätten von Schutzgeistern verehrt – das Bergsteigen oberhalb 6000 Metern ist daher seit 1994 gesetzlich verboten. Die einzige Ausnahme gibt es für Phuntsho Tshering, der Hauptverantwortliche für Meteorologie und Hydrologie in Bhutan. Zu seinen Aufgaben zählt das Überwachen der Gletscher, die Installation von Frühwarnsystemen entlang der herabfließenden Flüsse und die Einrichtung von Sicherheitsevakuierungszonen. Weitere Informationen unter bhutan.travel/.
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Son Bunyola, Mallorca: Raus aus den Sandalen, rein in die Wanderschuhe
Wenn die große Sommerhitze nachlässt, zeigt sich Mallorca von einer besonders angenehmen Seite – und das Tramuntana-Gebirge wird zur Kulisse für ausgedehnte Herbstwanderungen. Idealer Ausgangspunkt ist Son Bunyola an der Nordwestküste der Insel: Das historische Anwesen erstreckt sich über mehr als 325 Hektar und liegt am Fuße des Mittelmeeres, umgeben von Gebirgsketten. Direkt vom Luxus-Boutiquehotel aus führt etwa die Route Vuelta des General auf sieben Kilometern Naturpfad entlang der malerischen Landschaft bis in das charmante Bergdorf Banyalbufar. Für alle, die höher hinaus möchten, führt eine etwa vier Kilometer lange Wanderung zum Ses Planes Observatory. Bei dem historischen Observatorium handelt es sich um ehemalige Anlagen zur aeronautischen Beobachtung, die während des Spanischen Bürgerkriegs errichtet und bis 1945 genutzt wurden. Wer lieber ausschließlich der Steilküste folgt, erreicht nach einer Kurzwanderung das nächstgelegene Küstendorf Port des Canonge – stetig begleitet von Ausblicken auf das Mittelmeer führt der Hinweg bergab, der Rückweg entsprechend wieder hinauf. Nach dem Rückmarsch ist der Appetit garantiert – passend, denn im Sa Terrassa wartet bereits der aufgeheizte Grill. Im Barbecue-Stil kommen Meeresspezialitäten wie Goldbrasse, Oktopus oder Thunfisch mit Sardinenglasur auf den Rost, dazu Paella und ein kühles Glas des eigens angebauten Malvasía-Weißweins. Weitere Informationen unter www.virginlimitededition.com/son-bunyola.
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Grand Resort Bad Ragaz, Schweiz: Das Geheimnis des blauen Goldes aus der Taminaschlucht
Wer die einzigartige Heiltradition einer der renommiertesten Gesundheitsdestinationen Europas verstehen möchte, sollte sich dorthin begeben, wo alles seinen Anfang nahm: in die wildromantische Taminaschlucht, wo tief im Fels des Alpsteingebirges exakt jenes 36,5 Grad warme Thermalwasser entspringt, das Bad Ragaz seit Jahrhunderten prägt. Eine geführte Wanderung leitet Gäste des Grand Resort Bad Ragaz entlang der Tamina vorbei an steilen Felswänden und durch eine eindrucksvolle Schlucht, bis schließlich das historische Alte Bad Pfäfers erreicht ist. Von hier aus führt ein gesicherter Weg weitere 450 Meter tief in den Fels hinein – bis zur Quellgrotte und damit zum Ursprung des heilenden Wassers, das bis heute Herzstück der Tamina Therme und des Tamina Health Centers im Grand Resort Bad Ragaz ist. Der Quellort wirkt dabei beinahe mystisch: Zwischen dunklen Felswänden und dem Rauschen der Tamina tritt das warme Wasser aus dem Gestein. Bereits im Jahr 1240 als Heilquelle entdeckt, wurde das „blaue Gold“ im 16. Jahrhundert von Paracelsus untersucht und 1872 in Europas erstem Thermalhallenbad zugänglich gemacht. Wer nach der Wanderung in das warme Thermalwasser des Resorts eintaucht, erlebt diese jahrhundertealte Heiltradition nicht nur – er setzt diese gewissermaßen fort. Natur, Heiltradition und modernes Wellbeing verbinden sich hier zu einem Erlebnis, dessen Ursprung tief im Fels liegt. Weitere Informationen unter www.grandresort.ch.
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Lošinj Hotels & Villas, Kroatien: Wanderschuhe und Wellenrauschen auf der „Island of Vitality“
Kleine Insel ganz groß: Kroatiens malerische Inselwelt verspricht nicht nur entspannten Badeurlaub in türkisblauen Buchten, sondern erweist sich auch als echter Geheimtipp für Wanderer. Auf der idyllischen Insel Lošinj kommen Naturgenießer wie passionierte Gipfelstürmer gleichermaßen auf ihre Kosten, denn über die „Island of Vitality“ zieht sich ein 220 Kilometer langes Netz aus abwechslungsreichen Panoramawegen. Die Pfade verlaufen im Schatten dichter Pinienwälder entlang des Put Vitaliteta, – dem Weg der Vitalität – oder schmiegen sich auf dem Put Delfina vorbei an historischen Trockenmauern direkt an der Küste entlang. Wer höher hinaus möchte, bricht zum Osoršćica-Gebirgszug auf: Die Route führt vorbei an alten Kapellen hinauf zur Televrina, dem höchsten Punkt der Insel, und belohnt den Aufstieg mit einem spektakulären Rundumblick über den gesamten Inselarchipel. Jede Etappe wird hier zur natürlichen Atemtherapie und Auszeit für die Atemwege, denn seit 1892 schätzen Besucher das heilsame Mikroklima aus jodhaltiger Meeresbrise und den Aerosolen von über 1.000 wilden Kräutern. Als stilvolles Refugium nach den Höhenmetern dient die geschützte Čikat-Bucht: Hier trifft der aristokratische k.u.k.-Charme des Boutique Hotel Alhambra auf die maritime Leichtigkeit des zeitgenössischen Designhotels Bellevue und der umliegenden historischen Villen. Nach den absolvierten Kilometern erholt sich der müde Wanderer optimal bei Wellness auf höchstem Niveau – etwa bei atemwegsaktivierenden Essenzen an der Inhalationsbar im Cube Spa des Alhambra oder bei Signature-Anwendungen wie der CBD & Lapis Lazuli Soul Tonic-Massage in der prämierten Bellevue Spa Clinic. Weitere Informationen unter www.losinj-hotels.com.
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Amirandes, Kreta: Auf den Spuren des Zeus zwischen Gipfeln und Lagunen
Wer dem Sommer ein paar Stunden mehr abgewinnen möchte, muss der Sonne entgegenreisen – oder wandern. Direkt hinter der azurblauen Küste erheben sich Kretas mächtige Bergmassive – eine spektakuläre Kulisse für Wanderer. Pfade in verschiedenen Schwierigkeitsgraden winden sich durch urtümliche Bergdörfer wie Anogia, wo die Zeit langsamer zu verstreichen scheint und Einheimische müde Wanderer mit einem Glas frisch gebranntem Raki empfangen. Von dort aus geht es durch wilde Canyons wie die nahegelegene Aposelemis-Schlucht oder hinauf zur weitläufigen Lasithi-Hochebene. Vorbei an historischen Windmühlen führt der Weg bis zur Dikteon-Höhle – der sagenumwobenen Wiege des Göttervaters Zeus – von wo aus der Blick weit über das goldene Hochland schweifen kann. Zurück im Tal geht die mythologische Reise im Amirandes Resort weiter: Architektonisch an minoische Paläste angelehnt, liegt das Anwesen direkt am Meer, durchzogen von spiegelnden Lagunen und palmengesäumten Wegen. Dank des milden Inselklimas lassen sich erlebnisreiche Wandertage hier selbst im späten Herbst draußen unter freiem Himmel ausklingen. Weitere Informationen unter www.amirandes.com.
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COMO Alpina Dolomites: Mindful hike – wo der Bergtag auf 1.800 Metern beginnt
Auf 1.800 Metern, mitten auf der Seiser Alm, beginnt die Wanderung direkt vor der Haustür des COMO Alpina Dolomites. Von hier aus führen zahlreiche Wege unmittelbar durch die weitläufige Berglandschaft – vorbei an idyllischen Almwiesen und mit Blick auf die markanten Gipfel der Langkofel- und Plattkofelgruppe. Ob entspannte Tour oder anspruchsvollere Bergwanderung: Geführte Wanderungen in drei Schwierigkeitsstufen führen durch Wälder, über Almwiesen und zu den schönsten Aussichtspunkten der UNESCO-geschützten Dolomiten. Besonders stimmungsvoll startet der Tag bei der wöchentlichen „Guided Mindful Hike“: Die rund dreistündige Tour zur Bullaccia-Höhe verbindet Bewegung mit bewussten Momenten in der Natur und richtet den Blick ganz auf die Umgebung. Gerade im Herbst zeigt sich die Seiser Alm von einer besonders ruhigen Seite und bietet ideale Bedingungen, um die klare Bergluft und die Weite der Landschaft beim Wandern zu genießen. Nach den Höhenmetern setzt das COMO Alpina Dolomites auf bewusste Regeneration: Im COMO Shambhala Retreat verbindet sich die Kraft der alpinen Natur mit dem ganzheitlichen Wellnesskonzept von COMO. Traditionelle Anwendungen wie ein Bergheubad oder alpine Kräuterbehandlungen treffen auf Sportmassagen und den 22 Meter langen Indoor-Outdoor-Pool mit freiem Blick auf die Dolomiten. Weitere Informationen finden unter www.comohotels.com.
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Erika Boutiquehotel Kitzbühel: Mit Wanderschuhen auf der Streif
Die Streif kennt man vor allem aus dem Winter. Doch wenn der Schnee geschmolzen ist, lässt sich die legendäre Hahnenkamm-Abfahrt auch zu Fuß erkunden. Die „Streif Live“-Route führt über 7,7 Kilometer und fast 1.000 Höhenmeter vom Starthaus am Hahnenkamm hinunter ins Zielgelände von Kitzbühel. Eine sportliche Tour und eine ganz andere Perspektive auf eine der berühmtesten Skipisten der Welt. Wer es etwas gemütlicher mag, wandert auf das Kitzbüheler Horn. Oben angekommen, reicht der Blick weit über die Stadt bis zum Wilden Kaiser und auf die umliegenden Bergseen. Darunter liegt auch der Schwarzsee, der wärmste Moorsee der Alpen. Von hier oben lässt sich das ERIKA gut erkennen: Die markante graue Gründerzeitfassade hebt sich deutlich vom Stadtbild ab. Das 1897 erbaute Haus liegt nur wenige Gehminuten von den Bergbahnen und der Kitzbüheler Altstadt entfernt. Damit ist es ein guter Ausgangspunkt für die mehr als 1.000 Kilometer Wanderwege, die sich durch die Kitzbüheler Bergwelt ziehen. Die nächste Tour beginnt also praktisch vor der Hoteltür. Weitere Informationen unter www.erika-kitz.at.
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