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segara Listicle: Gute Architektur beginnt mit dem Ort

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Veröffentlicht: 31. Juli 2026

Gute Architektur beginnt mit dem Ort

Diese acht Hotels machen ihre Umgebung zum Ausgangspunkt außergewöhnlicher Gestaltung

München, 31. Juli 2026 – Vom Indischen Ozean über die Ägäis bis in die Dolomiten, die Schweizer Alpen und die Savannen Kenias: Die Architektur der folgenden Hotels setzt sich auf unterschiedliche Weise mit ihrem jeweiligen Umfeld auseinander. Landschaftliche Gegebenheiten, historische Bezüge, regionale Materialien und künstlerische Konzepte fließen in die Gestaltung ein und prägen ihre Identität. Die Ansätze reichen dabei von der behutsamen Weiterentwicklung bestehender Gebäude über zeitgenössische Interpretationen lokaler Bautraditionen bis hin zur Verbindung von Architektur und Kunst. Gemeinsam ist den Projekten, dass sie ihren Standort nicht nur als Kulisse verstehen, sondern ihn zum Ausgangspunkt ihrer Gestaltung machen.

  1. Relais & Châteaux Atrio: Zwischen Geschichte und Moderne
  2. Terra Saar Weinresort & Spa: Eine Hommage an die Saar
  3. Patina Maldives: Unter James Turrells Himmel
  4. Le Rucher d‘Evolène: Alpine Geschichte neu gedacht
  5. One&Only Aesthesis: Mid-Century Design in Griechenland
  6. COMO Alpina Dolomites, Seiser Alm: Die Architektur als Spiegel der Berge
  7. Myconian Collection DEOS: Die Kunst der Zurückhaltung
  8. andBeyond Suyian Lodge, Kenia: Wenn Fels und Raum verschmelzen

 

Relais & Châteaux Atrio: Zwischen Geschichte und Moderne

Atrio – Rooftop-Pool mit Blick auf historischen Kirchturm, Luxushotel Spanien

Zwischen den historischen Gebäuden der Festungsstadt Cáceres im Westen Spaniens fällt das Relais & Châteaux Atrio auf. Mitten in der Stadt an einer antiken Handelsstraße, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, steht ein Haus in strahlendem Weiß. Es ist die Vision der Architekten Emilio Tuñón Álvarez und Luis Moreno Mansilla von einem modernen und minimalistischen Gebäude. Ihr Ziel war es, ein Bauwerk zu schaffen, das zwar heraussticht, aber nicht vom antiken Erbe der Stadt ablenkt. Das Restaurant des Hauses ist mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet und wird durch 14 Zimmer und Suiten ergänzt. Sie sind schlicht gehalten und mit ausgewählten Kunstwerken sowie beeindruckenden Ausblicken unterstreichen sie den architektonischen Charakter des Hauses. Die Gastgeber José Polo und Toño Pérez verstehen das Atrio als ein Haus, in dem herzliche Gastfreundschaft, zeitgenössisches Design und außergewöhnliche Kulinarik zu einem harmonischen Gesamterlebnis in der historischen Altstadt von Cáceres verschmelzen. Weitere Informationen unter www.atriocaceres.com.

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Terra Saar Weinresort & Spa: Eine Hommage an die Saar

Wie ein Teil der Weinberge erhebt sich Terra Saar über dem Saartal. Die Architektur von Matteo Thun übersetzt die römisch geprägte Geschichte der Region in eine zeitlose, moderne Formensprache: Geschwungene Rundbögen, Holz, Naturstein und terrassierte Strukturen greifen die Geografie der Landschaft auf und verbinden das Resort harmonisch mit seiner Umgebung. Im Inneren setzt sich die zurückhaltende Gestaltung mit klaren Linien und einer Farbwelt aus Grün, Terrakotta und Sandtönen fort – eine Hommage an die umgebende Natur, die zum prägenden Gestaltungselement des Hauses wird. Neben 80 Zimmern im Haupthaus gehören 20 eigenständige Winzerhäuser zum Ensemble. Ihre Architektur ist eine zeitgemäße Interpretation der traditionellen Wingertshäuschen, die seit Jahrhunderten die Weinberge der Saar prägen. Jedes Haus steht in Verbindung mit einem regionalen Winzer und erzählt die Geschichte eines Weinbergs, einer Familie und einer Landschaft. Großzügige Wohnbereiche, kleine Küchen und private Balkone öffnen den Blick auf die Reben und machen die Weinlandschaft nicht nur zur Kulisse, sondern zum Teil des Erlebnisses. Weitere Informationen unter www.terra-saar.com.

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Patina Maldives: Unter James Turrells Himmel

100 Mal den Himmel neu gerahmt: Mit der Eröffnung seines 100. Skyspace am 19. Juni im dänischen ARoS Aarhus Art Museum, erreicht der US-amerikanische Licht- und Installationskünstler James Turrell einen neuen Meilenstein in einem der bedeutendsten künstlerischen Lebenswerke unserer Zeit. Einer seiner 100 Skyspaces befindet sich im Patina Maldives, Fari Islands: Skyspace Amarta, der die Kunst des Lichts mitten im Indischen Ozean für die Gäste des Luxusresorts spürbar macht. Als fester Bestandteil des Resorts lädt die begehbare Installation dazu ein, den Himmel mit neuen Augen zu sehen. Durch die präzise Inszenierung von natürlichem und künstlichem Licht verändert sich die Wahrnehmung von Farbe, Tiefe und Raum kontinuierlich – insbesondere während der Sonnenauf- und -untergänge, wenn Licht und Atmosphäre zu einem nahezu meditativen Erlebnis werden. Turrell beschreibt Licht nicht als Mittel zum Zweck, sondern als eigenständige Materie: „Licht ist nicht etwas, das andere Dinge erleuchtet, sondern eine Substanz, die sich selbst offenbart.“ Inmitten der reduzierten Architektur des von Marcio Kogan gestalteten Resorts lockt der Skyspace Amarta mit seiner meditativen Atmosphäre und bietet Raum für Inspiration, Ruhe und Kontemplation. Weitere Informationen unter www.patinahotels.com/maldives.

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Le Rucher d’Evolène: Alpine Geschichte neu gedacht

Le Rucher d’Evolène verbindet die historische Architektur eines über Jahrhunderte gewachsenen Walliser Dorfes mit der alpinen Landschaft des Val d’Hérens. Unter der Leitung von CEO Steven Jacob und in Zusammenarbeit mit lokalen sowie internationalen Partnern, entsteht ein Ort, der bestehende Strukturen erhält und ihre Geschichte behutsam weitererzählt. Evolène zählt zu den historischen Dörfern des Wallis, dessen traditionelle Gebäude die Grundlage von Le Rucher d’Evolène bilden. Die ehemaligen Chalets und Raccards aus unterschiedlichen Epochen bewahren zahlreiche Spuren der Vergangenheit – von traditionellen Holzkonstruktionen bis hin zu originalen Einrichtungsgegenständen. Bei der Restaurierung standen der respektvolle Umgang mit den vorhandenen Materialien und der Erhalt des ursprünglichen Charakters im Mittelpunkt. Stein- und Holzkonstruktionen, prägende Möbelstücke sowie Fassadenelemente wurden gemeinsam mit lokalen Handwerkern und in Abstimmung mit den Behörden sorgfältig aufgearbeitet. Die Gestaltung der Innenräume durch Interior-Designerin Geralinde Dohogne greift die Kultur und Landschaft des Val d’Hérens auf. Alte Hölzer, besondere Fundstücke, Speckstein, Familieninschriften, bemalte Schränke und Truhen sowie Themen wie Wasser, Fels, Stille und Gletscher prägen die Atmosphäre der Unterkünfte. Jede erzählt ihre eigene Geschichte und verbindet Vergangenheit, Landschaft und zeitgemäßen Komfort. Weitere Informationen finden Sie unter www.rucher.com.

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One&Only Aesthesis: Mid-Century Design in Griechenland

Wo einst der legendäre Asteria Beach Club die Athener Gesellschaft anzog, interpretiert das One&Only Aesthesis heute den Glamour der Riviera neu. Auf einem 21 Hektar großen Strandgrundstück in Glyfada verbindet das Resort ikonische Mid-Century-Architektur mit zeitgenössischem Luxus. Verantwortlich für die Architektur sind AUDO, A6Architects und K Studio, und das Innendesign stammt von Muza Lab. Statt das architektonische Erbe zu kopieren, entwickelten die Planer eine moderne Hommage an die goldene Ära der Athener Riviera. Niedrige, weiße Baukörper mit fließenden Linien, großzügigen Dachüberständen und organischen Formen zitieren die Ästhetik der Mid-Century-Moderne und erinnern an die glanzvollen Zeiten der Riviera. Marmor, lokaler Kalkstein, heimische Hölzer, handgewebtes Leder und traditionell gefertigte griechische Textilien prägen die Materialität des Resorts. Das auffällig geformte Empfangsgebäude nutzt Screening-Cobogó-Elemente als Licht- und Luftfilter. Sie brechen das Sonnenlicht, schaffen angenehme Lichtverhältnisse und ermöglichen eine kontinuierliche natürliche Luftzirkulation. Die Wohngebäude sind in den Wald eingebettet und ihre systematische Anordnung rückt die Landschaft in den Vordergrund der Komposition. Sie verfügen über bodentiefe Glasschiebetüren, große Terrassen, private Pools, grüne Dächer und fügen sich so organisch in die Umgebung ein. Die Inneneinrichtung folgt dem Konzept der sechs Elemente – Feuer, Wasser, Holz, Stein, Luft und Metall. Die Innenräume fließen dabei nahtlos über in den Außenraum: helle Marmortöne, kräftiges Blau‑Weiß, Olivenholz, strukturierte Leinenstoffe und Lederakzente schaffen ein typisch-griechisches Luxusgefühl. Weitere Informationen finden Sie unter www.oneandonlyresorts.com/aesthesis.

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COMO Alpina Dolomites, Seiser Alm: Die Architektur als Spiegel der Berge

Wie macht man ein Gebäude auf der größten Hochalm Europas fast „unsichtbar“ und gleichzeitig zu einem skulpturalen Statement? Die Antwort liefert das Design des COMO Alpina Dolomites. Das Resort schmiegt sich nicht einfach nur an den Hang – es imitiert die Natur. Um sich fließend in die Landschaft einzufügen, bricht ein separater Rundbau die lineare Ost-West-Ausrichtung des Haupthauses gekonnt auf. Das kreisförmige Gebäude der Alpina Suites eröffnet mitten auf der Alm – zwischen Skipisten im Winter und grünen Bergwiesen im Sommer – einen spektakulären 360-Grad-Rundumblick auf die umliegenden Felsformationen. Hier entfaltet sich ein nach dem nachhaltigen Klimahaus-Standard konzipiertes Design aus mineralischem, dunklem Quarzit-Naturstein, Altholz und Glas. Umhüllt wird die Fassade einer Holzstelen-Konstruktion aus heimischer Lärche. Die markanten Holzbalken, die sich zu einer zackenförmigen Dachlandschaft zusammenfügen, ahmen die rauen Gipfel der UNESCO-geschützten Dolomiten nach. Doch dieses architektonische Raster ist weit mehr als bloße Ästhetik: Es filtert das Licht im Inneren zu einem sanften Muster, spendet im Sommer natürlichen Schatten und dient im Winter als schützender Schild, der Schnee und eisige Winde von den riesigen Panoramafenstern fernhält. Durch den einer tiefen Felsspalte nachempfundenen Eingang gelangt man schließlich ins Innere, das die alpine Welt in einer von Paola Navone gestalteten Farbpalette aus Eisblau, Grau und Weiß sowie warmen, gemütlichen Holzelementen widerspiegelt. Weitere Informationen unter www.comohotels.com.

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Myconian Collection DEOS: die Kunst der Zurückhaltung

Das Designhotel DEOS thront auf einem Hügel oberhalb der Stadt Mykonos. Sein Name stammt aus dem Altgriechischen und steht für das tiefe Staunen und die Ehrfurcht angesichts der Schönheit der Natur. Genau dieses Empfinden vermittelt auch die außergewöhnliche Lage des Hotels, denn der Blick von der Hotelterrasse reicht von den berühmten Windmühlen des alten Hafens über die Nachbarinseln Delos, Syros und Tinos bis hinaus zum Horizont der Ägäis. Das in strahlendem Weiß gehaltene Hotel wurde vom libanesischen Architekten Galal Mahmoud entworfen. Sein Konzept stellt eine zeitgemäße Neuinterpretation eines traditionellen kykladischen Dorfes dar: statt historische Bauformen zu reproduzieren, greift Mahmoud die charakteristischen Elemente der regionalen Architektur auf, entwickelt sie weiter und verleiht ihnen eine eigenständige, moderne Identität. Die Gestaltung von DEOS folgt dem Prinzip, Innen- und Außenräume fließend miteinander zu verbinden. Rustikale Mauern aus regionalem Naturstein, großzügige Terrassen mit Pergolen und privaten Pools sowie eine üppige Bepflanzung mit charakteristischer Inselvegetation verbinden die Gebäude harmonisch mit der Landschaft Mykonos‘. Im Inneren herrscht ein Gefühl von Ankommen und Geborgenheit. Der warme Minimalismus, natürliche Materialien und individuell gefertigte Details erzählen die Geschichte lokaler Handwerkskunst und verleihen jedem Raum eine unverwechselbare Persönlichkeit. Auch die verwendeten Natursteine und der Marmor in den Bädern stammen aus der Region und unterstreichen die enge Verbundenheit mit der Insel. So wird DEOS zum Ausdruck von Mahmouds architektonischer Philosophie: Wahre Architektur erschafft nicht nur Räume, sondern gestaltet Atmosphären, weckt Emotionen und hinterlässt bleibende Erinnerungen. Weitere Informationen unter www.deosmykonos.gr.

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andBeyond Suyian Lodge, Kenia: Wenn Fels und Raum verschmelzen

Wie sanft vom Wind geformte Tonkegel schmiegen sich die 14 Suiten der neuen andBeyond Suyian Lodge an eine Granit-Felskette hoch über der weiten Savanne von Laikipia in Kenia. Auch der Name ist Programm: „Suyian“ bedeutet in der lokalen Samburu-Sprache „wilder Hund“ – und so versteht sich das Schutzgebiet als sicherer Hafen für bedrohte Tierarten wie das Grevy-Zebra oder den seltenen schwarzen Leoparden. Das Architektenteam um Nicholas Plewman und Michaelis Boyd hat hier ein Design erschaffen, das die Grenzen zwischen Natur und Architektur vollständig auflöst. In ihren geschwungenen, organischen Formen ahmen die Gebäude die runden Felsformationen (Kopjes) der Umgebung nach, sodass die Lodge optisch mit der Landschaft verschmilzt. Gemeinsam mit Fox Browne Creative wurde im Inneren eine „Afro-Wabi-Sabi-Ästhetik“ inszeniert, die die Schönheit des Unvollkommenen feiert. Handgefertigte Naturtexturen, melierte Oberflächen, die an die Tierwelt erinnern, und subtile kulturelle Details der lokalen Stämme treffen auf modernen, behaglichen Luxus. Dank raumhoher Glasfronten fließen die endlosen Weiten der Savanne, die Silhouette des Mount Kenya und der nahe Flusslauf scheinbar übergangslos in die Räume. Während draußen private Rim-Flow-Plunge-Pools auf den offenen Decks zum Beobachten der Wildnis einladen, sorgen im Inneren offene Feuerstellen für behagliche Wärme. Weitere Informationen unter www.andbeyond.com.

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Presse- und Fotoanfragen:

segara Kommunikation® GmbH
Miriam Diaz-Holder
Harmatinger Straße 2
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Telefon: +49 (0) 89 552 797 60 – 17
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